bubu :) Ablage…

7. August 2010

Love won’t ever make anyone unhappy.

Hysterisches Kleinkind, das sich auf der Stelle in etwas oder jemanden verlieben kann und alles soooooo süß findet? Hehe, ich bin noch viel schlimmer als das. =) Die meisten Tränen vergieße ich aus Freude. 😉

Und dann kam er doch tatsächlich her und meinte, wir müssten gar nicht so auf harte Männer tun, er wüsste doch, dass das auch nur unser Südländer-Image wäre und dass wir doch in Wirklichkeit auch nur treue, liebenswerte Menschen seien, die sehnsüchtig auf den Richtigen warteten. So ein Spinner, ey, alda, ich sags dir!

„keine Sperenzchen, kein Getue, keinen Schein, nur ein Herz und ein Verstand… …“
puh, klingt aber doch leicht negativ, wenn das da so steht xD

— Hey, it’s not my fault, that I fell in love with you. =)

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… wird man mittlerweile per Google gegengecheckt.

Am 3. März vermeldet meine Website-Statistik (jaja, Google Analytics, na gut ^^) folgenden ISP:
losch airport service gmbh
Das Datum passt ziemlich gut in den Zeitraum, als ich meinen Flug gebucht habe. Abflugort STR, ratet mal, wer sich da um den Ground Service kümmert. Und womöglich auch noch um die nachhaltige Errichtung eines sicheren Betriebs durch vorheriges Googeln der Fluggäste…

Alles muss raus

24. Januar 2010

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Liebe und Hedonismus

24. Januar 2010

Liebe in ihrer Beschaffenheit ist hedonistisch und nicht mehr oder weniger als das. Sie ist eine Erfindung der höheren Autorität, Menschen glücklich zu machen. Ein einzig und allein diesem Zweck verantwortliches Hochgefühl.

Optimierung als dauerhaftes Ziel im Hedonismus

Gehen wir von einem weniger materialistischen, eher epikuräischen Lustbegriff aus, so soll Liebe exakt nur der Befriedigung dieser Lust dienen. Geht die Liebe einseitig verloren, so gebietet es das hedonistische Optimierungsdiktat, eine aus dieser Liebe ergründete Beziehung zu beenden. Andernfalls wird auch beiderseitig die Liebe verloren gehen und zwar immer einhergehend mit einem Verlust ihrer Daseinserechtigung, der Schaffung von Glück.

Demhingegen sind Beziehungstherapie und ähnliche Versuche, eine Beziehung zu retten, aber deshalb nicht abzulehnen, da sie aus der beiderseitigen Einschätzung entstehen, dass die Liebe eben nicht verloren, sondern lediglich durch äußere Umstände gefährdet ist. Dies bedeutet also den beiderseitigen Wunsch, lediglich die Rahmenbedingungen zu verändern vor dem Kontext noch immer existierender Liebe.

Rahmenbedingungen – oder der Weg zur perfekten Beziehung

Die in einer Beziehung gewählten bzw. etablierten Rahmenbedingungen sind niemals Gratmesser für die Verweildauer der Liebe. Noch so schlechte Beziehungen funktionieren, einfach nur aus dem Vorhandensein der Liebe heraus. Mit zunehmendem Perfektionsgrad der Rahmenbedingungen nimmt lediglich der Grad an Aufmerksamkeit und Neid der Umwelt für die Beziehung zu – und deren Unverständnis im Falle einer Trennung. Mit Verlaub, zu perfekten Rahmenbedingungen einer Beziehung gehört womöglich auch die hürdenlose Möglichkeit, sich im Fall des Liebesverlustes nach eingehenden Gesprächen einvernehmlich zu trennen und dabei nur die notwendigsten Unnanehmlichkeiten in Kauf zu müssen, ohne Angst vor Rache oder Verwerfung.

Liebe als unfassbares Konstrukt – ein biochemischer Erklärungsversuch

Liebe kommt also und geht, unabhängig von Rahmenbedingungen, ist nicht prognostizierbar, planbar oder therapierbar. Genauso unfassbar wie das Gefühl ihrer Ankunft sind somit die Gründe für ihr Verlassen. Was sind dann aber die Gesetzmäßigkeiten, denen Liebe unterliegt? Serotonin und Dopamin. Die naturwissenschaftliche Kühlheit dieser Aussage wird jedoch durch die Tatsache abgeschwächt, dass das menschliche Gehirn wohl in der Lage ist, deren Ausschüttung aufgrund einer schier endlosen Verkettung von Nervenimpulsen selbst zu regulieren. Die Existenz von Liebe ist dennoch wenig zu steuern oder auch nur zu ergründen, da in den seltensten Fällen vernünftig greifbare, geschweigedenn reproduzierbare Bewertungsprozesse zur Ausschüttung von Serotonin und Dopamin führen.

Sind, grob umschrieben, Gefühle der Geborgenheit und Begeisterung für eine Person erst etabliert, so können kleinste Selbsterkenntnis oder Veränderung im eigenen Bezugsrahmen eine über Sekunden oder Monate dauernde Kettenreaktion der Neubewertung nach sich ziehen und schließlich im Abfall des Serotonin- oder Dopaminspiegels führen. Beispielsweise kann dann ein stark abgesenkter Dopaminspiegel in Situationen innerhalb und ein stark erhöhter in Situationen außerhalb der Beziehung zu einer Neubewertung führen, nach der ein Abfall des Serotoninspiegels gern in Kauf genommen werden darf.

Konsequenzen für Glück und Unglück nicht mehr Liebender

Liebe ist somit Zustand und nicht Quest. Und existiert nur mit dem einzigen Ziel, den sie erlebenden Menschen nachhaltig glücklich zu machen. Nach ihrem Verlust ist das Gebot der Stunde, jedoch weder sich zu distanzieren noch als Noch-Liebender nachzutrauern oder zu versuchen. Die Tatsache, dass die Liebe anwesend war, ist Grundlage für nachhaltiges Glückempfinden, in dem Wissen, dass Liebe existiert und einem selbst widerfährt. Erstrebenswert für ehemalige Paare kann es also durchaus sein, sein Glück durch weiteren Kontakt zu steigern. Entweder, um aus den Rahmenbedingungen und der restlichen emotionalen Lage eine Freundschaft zum Glück beider zu gründen. Oder nur um als einzige Eingeweihte sich auch in Jahren noch ins Gedächtnis zu rufen: „Aber es war“.

Kam grade zitternd von draußen. Die Jahreszeit konnte mich noch immer nicht von ihrer Harmlosigkeit überzeugen. Noch viel weniger, wenn ich an Wintersport denke und an die Orte, an denen man dem für gewöhnlich nachgeht. Immerhin mache ich das ja seit Beginn des Jahres mit, die Ängste vor dem sicheren Tod im isolierten Bergdorf dürften mich dennoch eine Weile noch begleiten.

Während der Schnee das abgelegene Dorf am Fuße von Feldberg oder Zugspitze ein Vielfaches weiter von der rettenden Zivilisation wegrückt, hellt er hierzulande die kalte und dunkle Jahreszeit im wörtlichen Sinn auf. Schnee fällt vom Himmel und die Stadt, sie leuchtet! Denn noch viel besser als die gelegentlich auch von unten wahrnehmbare Dunstglocke über Stuttgart reflektieren die Flöckchen, die im Moment zu Abertausenden vom Himmel rieseln, den fast genau so zahlreich vorhandenen Lichterzirkus.

Um die sonstwo negative Wirkung des weihnachtlichen Gepuders hat sich die Stadt auch bereits bestens gekümmert: Das von den Bewohnern geschaffene Grundklima lässt den Schnee auf den Straßen nicht unbedingt lange zur Ruhe kommen, der ausreichend vorhandene Winterdienst tut seinen Rest dazu. Dass Niederschläge zur totalen Abschottung führen könnten, damit muss hier so schnell niemand wirklich rechnen. Als Ergänzung empfiehlt sich dann noch ein Kraftwerk in der Nähe, denn neben dem elektrischen Licht, dass hier dank des Schnees die Nacht zum Tag macht, wäre es ohne die nette Fernwärme im Moment doch zu ungemütlich, das niederzuschreiben.