Kam grade zitternd von draußen. Die Jahreszeit konnte mich noch immer nicht von ihrer Harmlosigkeit überzeugen. Noch viel weniger, wenn ich an Wintersport denke und an die Orte, an denen man dem für gewöhnlich nachgeht. Immerhin mache ich das ja seit Beginn des Jahres mit, die Ängste vor dem sicheren Tod im isolierten Bergdorf dürften mich dennoch eine Weile noch begleiten.

Während der Schnee das abgelegene Dorf am Fuße von Feldberg oder Zugspitze ein Vielfaches weiter von der rettenden Zivilisation wegrückt, hellt er hierzulande die kalte und dunkle Jahreszeit im wörtlichen Sinn auf. Schnee fällt vom Himmel und die Stadt, sie leuchtet! Denn noch viel besser als die gelegentlich auch von unten wahrnehmbare Dunstglocke über Stuttgart reflektieren die Flöckchen, die im Moment zu Abertausenden vom Himmel rieseln, den fast genau so zahlreich vorhandenen Lichterzirkus.

Um die sonstwo negative Wirkung des weihnachtlichen Gepuders hat sich die Stadt auch bereits bestens gekümmert: Das von den Bewohnern geschaffene Grundklima lässt den Schnee auf den Straßen nicht unbedingt lange zur Ruhe kommen, der ausreichend vorhandene Winterdienst tut seinen Rest dazu. Dass Niederschläge zur totalen Abschottung führen könnten, damit muss hier so schnell niemand wirklich rechnen. Als Ergänzung empfiehlt sich dann noch ein Kraftwerk in der Nähe, denn neben dem elektrischen Licht, dass hier dank des Schnees die Nacht zum Tag macht, wäre es ohne die nette Fernwärme im Moment doch zu ungemütlich, das niederzuschreiben.

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Zwei Wochen danach…

14. Januar 2008

…habe auch ich das neue Jahr langsam begriffen. Hier noch ein Nachtrag zur Böllerthematik im engeren Sinne, aufgeschnappt im Forum der StZ:

Nachdem ich soeben im Radio gehört habe, dass durch die Silvesterknallerei die Feinstaubbelastung enorm angestiegen ist, schlage ich vor, das Deutsche Krebsforschungsinstitut in Heidelberg umgehend mit der Erstellung einer entsprechenden Studie zu beauftragen.
Spätestens in zwei Jahren wissen wir dann, wieviele Passivknaller daran jährlich zugrunde gehen und wie hoch der volkswirtschaftliche Schaden durch Unfälle, Brände und Müllbeseitigung ist. Dann haben wir endlich gute Gründe, jegliches Feuerwerk zu verbieten – schließlich leiden auch Tiere darunter und man könnte das Geld auch hungernden Kindern spenden.

Zumindest ist Google kein Player. So lautet eine der Thesen einer Studie der TU Graz, deren Fazit heise online wie folgt zusammenfasst:

Der Suchmaschinenprimus schicke sich nicht nur an, den Schutz der Privatsphäre auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen,[…] Google habe in unerhörter Art und Weise Macht angehäuft, sodass ein Gegenangriff überfällig sei.

Diese Macht ermögliche es Google bereits heute, die Wirtschaft so vorauszusagen, dass Aktiengewinne an den Börsen der Welt für den Konzern keineswegs eine Frage von Glück oder guter Beratung durch Analysten sein müssten. Google ist ein Global Player, aber kein Player. Denn der Aktienmarkt basiert auf der Spieltheorie: Es muss zu jedem Gewinner auch Verlierer geben, sonst funktioniert das Spiel nicht. Google hat es nicht nötig, mitzuspielen. Den Rest des Beitrags lesen »

Free Burma!

4. Oktober 2007


Free Burma!

Gute Nachrichten: Der Herd ist erlöst. Er hat sich entschieden, sein Leiden durch sein ständig erfolgloses Streben nach Aufmerksamkeit zu beenden und hat am vergangenen Wochenende seinen Geist völlig aufgegeben. Ersatz naht bereits. Möge er weniger hochtechnologisch und damit einhergehend zuverlässiger sein.

Noch mehr gute Nachrichten: Den Rest des Beitrags lesen »