Humaninteraktion

18. November 2009

Bevor ich’s vergesse. Eine Kollegin, ich sollte sagen, eine weise Kollegin, meinte Montag, ich solle mir Notizen machen. Denn Ideen sind stark, wenn das Vergessen ihnen nicht zuvor kommt. Und das Vergessen hat eine unglaubliche Kraft. So:

Wie funktioniert das mit der Sympathie? Kein Geheimnis. Wenn dir jemand das Gefühl gibt, und du bist dir sicher, er meint es absolut aufrichtig, du seist etwas Besonderes, ist es ein leichtes für dich, ihn ebenfalls für besonders zu halten. Das klingt wenig mystisch, ist es auch nicht. Dennoch gibt es trotz aller Fähigkeit, diese Abläufe bis aufs letzte zu enttarnen, zwei unbestechliche Punkte, die mir spontan einfallen und die mir mein Leben versüßen: Denn sie bringen die Mystik, die Unwillkürlichkeit, Schicksalhaftigkeit, ja womöglich Gottgewolltheit, zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

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Alpha 21

27. April 2009

Und da trat einer in unser Leben und machte sich bemerkbar, indem er uns bemerkte. Ob wir ihm deutlich sagten, „das ist es, was ich will“ – oder es selbst nicht einmal wussten: Er machte uns glauben, dass er es war, der es uns geben konnte, und nur er. Den Rest des Beitrags lesen »

Zwei Wochen danach…

14. Januar 2008

…habe auch ich das neue Jahr langsam begriffen. Hier noch ein Nachtrag zur Böllerthematik im engeren Sinne, aufgeschnappt im Forum der StZ:

Nachdem ich soeben im Radio gehört habe, dass durch die Silvesterknallerei die Feinstaubbelastung enorm angestiegen ist, schlage ich vor, das Deutsche Krebsforschungsinstitut in Heidelberg umgehend mit der Erstellung einer entsprechenden Studie zu beauftragen.
Spätestens in zwei Jahren wissen wir dann, wieviele Passivknaller daran jährlich zugrunde gehen und wie hoch der volkswirtschaftliche Schaden durch Unfälle, Brände und Müllbeseitigung ist. Dann haben wir endlich gute Gründe, jegliches Feuerwerk zu verbieten – schließlich leiden auch Tiere darunter und man könnte das Geld auch hungernden Kindern spenden.

Zumindest ist Google kein Player. So lautet eine der Thesen einer Studie der TU Graz, deren Fazit heise online wie folgt zusammenfasst:

Der Suchmaschinenprimus schicke sich nicht nur an, den Schutz der Privatsphäre auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen,[…] Google habe in unerhörter Art und Weise Macht angehäuft, sodass ein Gegenangriff überfällig sei.

Diese Macht ermögliche es Google bereits heute, die Wirtschaft so vorauszusagen, dass Aktiengewinne an den Börsen der Welt für den Konzern keineswegs eine Frage von Glück oder guter Beratung durch Analysten sein müssten. Google ist ein Global Player, aber kein Player. Denn der Aktienmarkt basiert auf der Spieltheorie: Es muss zu jedem Gewinner auch Verlierer geben, sonst funktioniert das Spiel nicht. Google hat es nicht nötig, mitzuspielen. Den Rest des Beitrags lesen »

Free Burma!

4. Oktober 2007


Free Burma!